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Nummuläres (mikrobielles) Ekzem

Ursache nicht völlig geklärt, vermutlich kontaktallergische Mechanismen (Bakterienallergene)

Synonyme: nummulär = münzförmig, deswegen gelegentl. auch als diskoides Ekzem bezeichnet, mikrobilles Ekzem wegen der vermuteten ätiologischen Zusammenhänge mit Bakterien

Klinisches Bild: rundliche bis polyzyklische (Siehe Abb.1, in der die polyzyklische Form gut zur Darstellung kommt!), scharf abgegrenzte, rötliche Herde, anfangs papulovesikulär (kleine erhabene, flüssigkeitsgefüllte Bläschen), später psoriasiform (schuppenflechtenähnliche) Schuppung und geblichen Krusten, die an eine Eiterflechte (Impetigo, siehe dort) erinnern; an Händen und Fingern immer nur einzelne Areale betreffend

Prädilektionsstellen (bevorzugter Befall):Streckseiten der Unterschenkel, Oberarme (siehe Abb.2), Fußrücken und Stamm

Vorkommen: keine Angaben über Häufigkeit, betroffen werden können beide Geschlechter und alle Altersgruppen; häufiger sind ältere Menschen (besond. Unterschenkel) und Kinder mit Endogenem Ekzem betroffen, auch bei Schuppenflechte soll das nmE gelegentlich zusätzlich in Erscheinung treten

Diagnose: Typisches Bild, mykologische und bakterielle Untersuchungen (Abstrich, Schuppen) insbes. bei Therapieresistenz

Differential-Diagnose: (Abgrenzung gegen andere Erkrankungen) Schuppenflechte, Pilzerkrankungen, Eiterflechte

Therapie:

Abbildungen: Abb.1: polyzyklische Form in der Handfläche einer 23-jährigen Patientin  
  Abb.2: Solitärherd am Unterarm einer 18-jährigen Patientin

 
nummekz.jpg; 16k

nummekz2.jpg; 13k

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