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Karl Landsteiner (1868 - 1943)

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Landsteiner; 25kETB - Karl Landsteiner

    Abb.: Ehrung des Wissenschaftlers auf verschiedenen Ausgaben der Post von Österreich, u.a. zur Entdeckung
    der Blutgruppen vor 100 Jahren am 16.6.00

Im Jahre 1900 veröffentlichte der Wiener Arzt Dr. Karl Landsteiner einen Aufsatz über dte agglutinierende Wirkung des Blutserums. Darin vermutete er erstmals, dass es verschiedene Typen menschlichen Blutes gibt. Am 14. November 1901 erschien sein Aufsatz über "Agglutinationserscheinungen menschlichen Blutes" in der Wiener Klinischen Wochenschrift, wo er drei Bluttypen beschreibt. Im Jahre 1930 erhielt Landsteiner dafür den Nobelpreis fur Medizin.

Blutgruppen sind erbbedingte serologische Merkmale des Blutes, die auf einem bestimmten Chromosom lokalisiert sind. Sie treten bei der Vermischung von Blut zweier Menschen in Erscheinung. In manchen Fällen ballen sich die roten Blutkörperchen zusammen und verstopfen dadurch die Kapillaren .
Mit Tiervet suchen entdeckte Landsteiner 1940 den Rhesus-Faktor. Damit konnte er die tödliche Gelbsucht der Neugeborenen bekämpfen. Karl Landsteiner wurde am 14. Juni 1868 in Wien geboren, promovierte 1891 an der Universität Wien und habilitierte sich später für pathologische Anatomie.

Karl Landsteiner starb am 26. Juni 1943 in New York.


Empfehlung biografische(r) Seite(n):
http://www.nobel.se/medicine/laureates/1930/landsteiner-bio.html
http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.l/l160000.htm
http://www.billrothhaus.at/intro.html


 



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