 
Abb.: Ehrung des Wissenschaftlers
auf verschiedenen Ausgaben der Post von Österreich,
u.a. zur Entdeckung der Blutgruppen vor 100
Jahren am 16.6.00
Im Jahre 1900 veröffentlichte
der Wiener Arzt Dr. Karl Landsteiner einen Aufsatz über
dte agglutinierende Wirkung des Blutserums. Darin vermutete
er erstmals, dass es verschiedene Typen menschlichen
Blutes gibt. Am 14. November 1901 erschien sein Aufsatz
über "Agglutinationserscheinungen menschlichen
Blutes" in der Wiener Klinischen Wochenschrift,
wo er drei Bluttypen beschreibt. Im Jahre 1930 erhielt
Landsteiner dafür den Nobelpreis fur Medizin.
Blutgruppen sind erbbedingte serologische Merkmale
des Blutes, die auf einem bestimmten Chromosom lokalisiert
sind. Sie treten bei der Vermischung von Blut zweier
Menschen in Erscheinung. In manchen Fällen ballen
sich die roten Blutkörperchen zusammen und verstopfen
dadurch die Kapillaren . Mit Tiervet suchen entdeckte
Landsteiner 1940 den Rhesus-Faktor. Damit konnte er
die tödliche Gelbsucht der Neugeborenen bekämpfen.
Karl Landsteiner wurde am 14. Juni 1868 in Wien geboren,
promovierte 1891 an der Universität Wien und habilitierte
sich später für pathologische Anatomie.
Karl Landsteiner starb am 26. Juni 1943 in New
York.
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