Zurück

Der Internet-User

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau! Schauen Sie demnächst noch einmal vorbei! Vorgesehen ist eine übersichtlichere Anordnung der Empfehlungen, die ggf. durch Grafiken unterstützt werden. Auch der Umfang wird sich noch etwas verbessern. Augenblicklich fehlt mir noch die Zeit!

An dieser Stelle möchte ich darstellen, wie ich seit 1991 systematisch meinen Computer zur Datenübertragung nutze und ab ca. 1995 auch das Internet.

Als ich 1991 meine erste Praxis eröffnete, stellte mir mein Praxisausstatter auch einen PC 386 SX mit 25 MHz und einer für damalige Verhältnisse wohl schon stattlichen Festplatte von 52 MB. Arztsoftware gab es wohl seinerzeit schon, doch davon war nie die Rede. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen Computer lediglich in einem Büro eines ortsansässigen Betriebes gerade mal gesehen.

Ausgestattet war dieser über 5000,- DM teure Peakock mit einem 14 Zoll- Farbmonitor und DOS 4.01 sowie Windows 3.0. Dazu gab es die üblichen MS-Handbücher für die Soft. Das Paket stand erst einmal ein 1/2 Jahr ungenutzt herum. Dann sagte ich mir, man könne ein Gerät zu diesem Preis nicht einfach verstauben lassen. Also fing ich an, die beiden Handbücher Seite für Seite durchzurackern. DOS bereitete mir keine Schwierigkeiten; die Windows Fehlermeldungen in ihrer Unverständlichkeit raubten mir hingegen so manche nächtliche Minute.

Bald hat ich genügend Sicherheit im Umgang mit dem Betriebssystem, so daß ich die windowsinternen Programme schon zur Erledigung kleinerer Büroaufgaben nutzen konnte. An ein geeignetes Arztprogramm dachte ich zu dieser Zeit noch nicht. Die Angebote schienen mir überteuert, noch schaffte ich die Abrechnung per Hand. Aber Btx war seinerzeit in aller Munde. Also wurde als nächstes ein Modem 2400 Baud für schlappe 333,- DM angeschafft. Der Zugang zum Btx war berauschend für mich! Heute kann ich über die erzielten Geschwindigkeiten nur lachen, aber mein Modem konnte immerhin schon Faxe mit 9600 Baud senden.


Nach sovielen Erfolgserlebnissen ging es dann Schlag auf Schlag:
  • Arztsoft DOC-EXPERT unter Novell-Netz eine 2-Platzanlage
  • erste Kontakte zu Mailboxen, anfangs in der FIDO-Box ANIMALS mit QWK-Reader
  • Später (und bis heute treugeblieben) die FIDO-Box NDH-Link in Nordhausen unter Sysop Joachim Grabinski, dem ich auch viel Wissen um das Thema Datenübertragung zu verdanken habe,
  • dann die TOP-Box in Halle an der Saale: ein ZConnect-System, das das Lesen von News unter DOS ermöglichte und mir meinen ersten weltweiten eMail-Zugang unter fwiegleb@top.east.de ermöglichte.
  • Zwischen zeitlich hatte ich mir das Kultprogramm Crosspoint von Peter Mandrella zugelegt. Noch heute ist es für mich das meistgenutzte Kommunikationsprogramm! Alle Netze unter einem Dach, zahlreiche Zusatztools, die die Arbeit erleichtern, QWK-Reader (nutzt wohl heute niemand mehr), Verschlüsselungstools etc. !


    1997 verabschiedete ich mich endgültig von meinem 386er SX, da er die Anforderungen, die die modernen Browser stellen, wohl doch nicht ganz erfüllen konnte. Ich rüstete mein System auf einen 486er PC mit 16 MB RAM auf. Diesen Rechner mit Soundkarte, ISDN-Karte, parallelen Scanner, einem analogen Zusatz-Modem 33.6 einem CD-ROM und einem CD-Writer nutze ich noch heute überwiegend, wenn auch ich für ganz spezielle Anforderungen noch einen Pentium in der Praxis habe. Internet-Freaks werden jetzt schmuntzeln, doch für meine Bedürfnisse reicht diese Ausstattung allemal.

    Welche Software ich für empfehlenswert halte

    Wie ich mein Kommunikationsprogramm eingerichtet habe, kann der interessierte Leser dem Kapitel ICS-BBS entnehmen.

  • Browser


  • MS-Internet-Explorer:Groß, mächtig, viel gerügt, aber man kommt an ihm irgendwie nicht vorbei. Auf einen Link kann ich wohl an dieser Stelle verzichten.

    Wenn es schnell gehen soll, bevorzuge ich OPERA von www.opera.com . Dieser Browser steht in seiner neuesten Version 5.0 zur Verfügung. Nutzer der alten kostenpflichtigen Version 4.0 können ihn jetzt durch Freischaltung von den Werbebannern befreien.

  • Suchtools


  • nehmen Ihnen die lästige Suche über die bekanntesten Suchmaschinen des Internets ab.
    Ich habe bereits alle möglichen, wohl auch sehr gute Tools, auf meinem System installiert gehabt. Übriggeblieben sind nur die Programme COPERNIC 2000 (mit deutschen Modulen) und die zahlreichen kleinen Suchprogramme von Ferret-Soft, die man allen Usern empfehlen kann, die das Internet nach bestimmten Web-Seiten, Newsbeiträgen, IRC-Usern, eMail-Adressen, Telefon-Nr., Informationen oder Auktionen durchforsten.
    File-Ferret ersetzt teilweise einen Archie-Clienten und findet Dateien auch mit Boolschen Operatoren. Die gefundenen Dateien können anschließend wie mit einem FTP-Clienten auf den eigenen Rechner geladen werden.

  • Download ganzer Web-Seiten


  • Hier bevorzuge ich statt Gozilla, das Programm WEBDOWN, von dem es auch eine deutsche Version gib, die von meiner Download-Seite geladen werden kann!
    Webdown holt komplette Seiten einschließlich Dateien auf den eigenen Rechner und legt diese so auf der eigenen Festplatte ab, daß sie anschließend mit jedem beliebigen Browser offline gelesen werden können. Die Seitenstruktur entspricht dann der des Servers, von dem die Seiten geladen wurden.

  • eMail-Programme


  • ... kann man schlecht empfehlen, denn es gibt sehr viele gute. Ich benutze POST ME (www.postme.de). Von PostMe gibt es eine Freeware-Version und eine Vollversion für 48,-DM, die noch einige nützliche Zusatztools beinhaltet. Es handelt sich um ein deutsches Programm, das POP3 und SMPT (einschließlich der Freischaltung bei einigen Providern) beherrscht. Man kann Multi-User- Accounts einrichten und verwalten. Ausschlaggebend für mich waren aber die zahlreichen und einfach zu bedienenden Filterfunktionen, die die Einrichtung von Mailinglisten, Newslettern usw. ermöglichen. Eine Verschlüsselungsfunktion ist ebenso enthalten wie eine kleine Datenbank, ein eMail-Adressen-Grabber und ein Notizblock. Die sehr gute Hilfe läßt keine Fragen mehr offen.
    Zurück