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Aufklärungsgespräch über die Spiegelung des oberen Verdauungstraktes

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie

Liebe Patientin, lieber Patient,

im Rahmen der von Ihnen geäußerten Beschwerden und der weiteren diagnostischen Abklärung ist die o.g. Untersuchung notwendig.

Vor der Untersuchung erhalten Sie eine Rachenbetäubung durch Spray, die das ungehinderte Einführen des Instrumentes und eine Abschwächung des Würgereflexes bewirken soll. Nach einer solchen Betäubung ist für zwei Stunden das Essen und Trinken zu unterlassen.

Auf Wunsch oder bei Erfordernis kann zusätzlich eine Beruhigungsspritze verabreicht werden. Diese würde Ihr Reaktionsvermögen herabsetzen, so daß für weitere zehn Stunden das Führen von Kraftfahrzeugen und das Bedienen von Maschinen untersagt werden muß.

Um die Risiken der Untersuchung möglichst gering zu halten (z.B. Blutungen nach kleinen Gewebeentnahmen), bitten wir Sie, die folgenden Fragen zu beantworten:

1. Leiden Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung (z.B. stattgehabter Infarkt, bekannter Klappenfehler oder tragen Sie einen Herzschrittmacher?

      JA       NEIN

2. Besteht bei Ihnen eine Blutungsneigung aufgrund einer bekannten Erkrankung, aufgrund der Einnahme blutgerinnungshemmender Medikamente, oder haben Sie einfach nur das Gefühl, daß Blutungen bei Ihne u.U. länger als gewöhnlich anhalten?

      JA      NEIN

3. Sind bei Ihnen Allergien bekannt (z.B. auf Medikamente, Pflaster, Lebensmittel, Kontrastmittel,Pollen oder andere Substanzen) ? Wenn ja, auf welche ?

      JA      NEIN

4. Wurden bei Ihnen bereits Operationen im Bereich des Magen-Darm-Kanals, der Speiseröhre oder im Brustkorb ausgeführt ?

      JA      NEIN

5. Leiden Sie an chronischen Erkrankungen wie Zuckerkrankheit, chronischer Bronchitis (Asthma), Rheuma oder anderen ?

      JA      NEIN

Nur Frauen:
6. Sind Sie schwanger ?

      JA      NEIN

7. Welche Medikamente haben Sie in den letzten 6 Wochen eingenommen ?

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Hiermit erkläre ich mich mit der o.g. Untersuchung einverstanden.

Ihre Unterschrift:


Gastroskopie - Was ist das ?

Ihre Magenbeschwerden

Ihr Arzt hat Ihnen eine Gastroskopie angeraten. Das ist eine Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms.Wir möchten Ihnen kurz diese Untersuchung erklären!

Das flexible Endoskop

Die Untersuchung wird mit einem Gastroskop durchgeführt. Das Innere des biegsamen Schlauches besteht aus Glasfasern. Am Ende befinden sich eine optische Einrichtung. Mit Hilfe dieser Anordnung kann der Arzt in die Innenräume des Körpers hineinschauen.

Die schmerzfreie Untersuchung

Sie liegen in einer bequemen Seitenlage. Zum Schutz des empfindlichen Instruments erhalten Sie einen Beißring in den Mund. Dann müssen Sie einmal kräftig schlucken, um das Gerät in die Speiseröhre einführen zu können. Dabei sollten sie ganz normal und ruhig weiteratmen. Das Instrument wird langsam bis in den Magen und den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Dabei kann der Arzt mit Hilfe der abgewinkelten Spitze jede Ecke und Falte des Magens ausleuchten.
Farbliche Veränderungen der Schleimhaut und die Form der Falten und Grübchen geben dem Arzt Auskunft über die Erkrankung. Zur besseren Entfaltung des Magen kann das Einblasen von Luft über einen Kanal des Gastroskop erforderlich sein. Diese Luft wird später wieder abgesaugt. Sie werden es kaum bemerken.

Eine sichere Diagnose

Durch kleine Gewebeproben, die heute mit nur wenigen Ausnahmen routinemäßig mit einer kleinen Zange entnommen werden, wird die Diagnose noch sicherer. Das Abzwicken der Gewebeprobe ist für Sie völlig schmerzlos.

Wie sollten Sie sich vorbereiten

Ab 12 Stunden vor der Untersuchung dürfen keine festen Speisen gegessen werden, ab8 Stunden vor der Untersuchung sollte auch nicht mehr getrunken werden.
Speisereste versperren dem Arzt die Sicht und verhindern damit u.U. eine sichere Diagnose. Außerdem besteht die Gefahr das sie in die Lufröhre gelangen.
Um den Würgereiz zu mindern, erhalten Sie vor dem Eingriff ein Rachen-Spray zur Betäubung. Dann sollten sie allerdings auch bis zu 2 Stunden nach der Untersuchung nicht essen oder trinken. Falls erforderlich oder auf ausdrücklichen Wunsch können Sie auch vorab eine Beruhigungsspritze erhalten. In diesem Falle ist Ihre Tauglichkeit im Straßenverkehr eingeschränkt.
Lesen Sie dazu auch die Rückseite dieses Merkblattes und bringen Sie es unterschrieben am Untersuchungstag mit!
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